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Konzerte in der Basilika im Jahr 2026
Thüringer Bachwochen 2026 Lange Nacht der HausmusikKammermusik am KlavierLieder und Kammermusik für Sopran, Violine und Klavier
Als Johann Sebastian Bach im Jahr 1705 als 20-jähriger durch Thüringen wanderte, um sein Idol, Dietrich Buxtehude, in Lübeck zu
besuchen, kam er auch durch Münchenlohra. Zu diesem Zeitpunkt war die Familie Gladebeck, die die
Domäne lange Jahre verwaltet hatten, gerade ausgestorben. Der neue, preußische, Domänenverwalter bot ihm aber eine schöne Unterkunft in den schon etwas heruntergekommenen Klostergebäuden an. Unser Klosterhaus, in dem, wie im letzten Jahr schon, die Hausmusik stattfindet, wurde erst 30 Jahre später,
als die zusammenstürzenden Türme der Basilika ausreichend Baumaterial boten, errichtet. Trotzdem erinnern sich die Münchenlohraer gern an den Aufenthalt des jungen Bach, so dass die "Lange Nacht der Hausmusik in Thüringen" auch hier eine Heimstatt gefunden hat.
Im Jahr 2026 ist die Münchenlohraer Hausmusik, um 18:00 Uhr, der Auftakt, im Schloss Hue de Grais in Wolkramshausen, das Bach allerdings damals nicht besuchte, wird um 20:00 Uhr die Fortsetzung gegeben.
Anders als bei einem Konzert gibt es bei einem Hausmusikabend kein festes Programm. Ungezwungen, aber doch gut geübt, geht es durch
die Musikstile,
die auf das Klavier setzen. Violinsonatinen von Antonin Dvorak, Franz Schubert und der französischen Komponistin Germaine Tailleferre, romatische
Klavierlieder und Salonmusik stehen im ersten Teil der Hausmusik.
Der zweite Teil soll dem freien Musizieren vorbehalten sein, aber nicht länger als bis 19:30 Uhr, um noch rechtzeitig in Wolkramshausen zu Klaviersonaten
mit der Pianistin Uta Werthern zu sein.
am Freitag, den 27. März 2026
ab 18:00 Uhr
im Musiksalon des KlosterhausesEintritt frei
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Hausmusikabendim Rahmen der Thüringer Bachwochen
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Seit Dezember 2023 steht im kleinen Saal im Obergeschoss des Klosterhauses ein Klavier (Förster/Löbau), dadurch wird der Raum nun ein Musiksalon.
Der Flügel stammt aus dem Besitz des Erfurter Komponisten Hans-Peter Jannoch (1938-2004), dessen Familie das Instrument günstig für das Musizieren in Münchenlohra zur Verfügung stellte.
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